Medien & Soziale Netzwerke

Zur Vermarktung, Verbreitung, Bekanntmachung von Medien-Meldungen dienen im World Wide Web immer mehr die dort etablierten sozialen Netzwerke, wie beispielsweise Twitter oder Facebook!

Es ist eindeutig: Journalistische Web-Angebote profitieren von sozialen Netzwerken des Web 2.0!

Eine Studie der US-Marktforscher Comscore für die „FAZ“ (siehe hierzu: faz.net) belegt das nachdrücklich mit konkreten Zahlen, zutreffend für August 2009:

- ca. 350.000 Facebook-Nutzer gelangen direkt zu Bild.de

- ca. 112.000 Facebook-Nutzer gelangen direkt zu Spiegel Online

- Die weiteren von Facebook-Usern besuchten Medien sind: Chip Online, Welt.de und Sportbild.de.

- ca. 32.000 Twitter-Nutzer gelangen direkt zu Bild.de

- ca. 17.000 Twitter-Nutzer gelangen direkt zu Spiegel Online.

Über den Suchmaschinen-Riesen Google gelangt hierzulande immer noch rund die Hälfte der Nutzer zu den einzelnen Medien-Seiten. Es ist aber unübersehbar, dass der von sozialen Netzwerken auf Medien-Seiten kommende User-Anteil (wie: Twitter, Facebook und Co.) einen starken Anstieg verzeichnet.

Die o. g. Comscore-Daten unterscheiden dabei jedoch nicht, ob die Nutzer einen Link innerhalb des sozialen Netzwerkes betätigt haben oder ob die konkrete Internet-Adresse erst nach dem Netzwerk-Besuch direkt eingegeben worden ist.

Laut Comscore-Bericht sind die persönlichen Empfehlungen im sozialen World Wide Web um einiges wertvoller und nachhaltiger als herkömmliche Suchtreffer: DENN:

Gemäß einer Studie des amerikanische Werbenetzwerkes Chitika besucht jeder fünfte Facebook-Nutzer eine Medien-Seite zum wiederholten Male, wenn er einmal auf diese per Link hingeleitet worden ist.

Auf Twitter sind es schätzungsweise täglich fünf Mio Links, die zur Verfügung stehen, verbreitet und betätigt werden und von denen Medien-Seiten ganz erheblich profitierten.

Quelle: kress.de

Siehe auch: textberater.com/news

Siehe auch: meedia.de

Prominente & WWW & Twitter

Auch das französische Präsidentenehepaar nutzt das World Wide Web intensiv!

Wie „Le Journal du Dimanche“ berichtet, wird der Präsident Nicolas Sarkozy erstmals vom Klimagipfel in Kopenhagen über den Microblogging-Dienst TWITTER Kurznachrichten ins WWW schicken!

Die Ehefrau von Nicolas Sarkozy besitzt eine eigene Website, sie trägt den Namen carlabrunisarkozy.org, auf der über ihre Stiftung und ihre Rolle als Präsidentengattin berichtet wird.

In Anlehnung an die Kommunikationsstrategie des US-Präsidenten Barack Obama, holte sich der französische Präsident vor ein paar Monaten einen Kommunikationsexperten in sein Team, der unter anderem das Facebook-Profil von Nicolas Sarkozy überarbeitet hat.

Die traditionelle Neujahrsansprache von Nicolas Sarkozy soll ab sofort ebenfalls auf einer Website präsentiert werden. Auch zahlreiche Präsidenten-Videos wird es im WWW geben.

Quelle: zeit.de/newsticker

Siehe auch: bunte.de/newsline

heinkas Anmerkung: Sicher ist, dass ich dem Nicolas Sarkozy auf Twitter nicht „folgen“ werde, schon deshalb, weil ich die französische Sprache leider nicht beherrsche!

Aber es gibt auch so sehr viele ausgesprochen interessante Twitterer auf Twitter, so dass ich ernsthaft aufpassen muss, mich nicht zu „verzetteln“, und zwar in dem Sinne, dass ich viel, viel, viel zu vielen Twitterern bereit bin zu folgen! ;) Und das, das geht eigentlich gar nicht! Ich glaube, ich werde im Laufe der Zeit immer wieder mal einen User hinzufügen oder aber auch ihn wieder entfernen, also ich meine aus dem Pool derer, denen ich folgen möchte! ;)

Bitte nicht böse sein, wenn ich mich von dem einen oder anderen Twitterer wieder „verabschieden“ muss… Aber ich bemerke es schon jetzt, dass mein „Twitter-Heer“ ganz schön groß, also eigentlich bereits viel zu groß ist…

moskau-24.de

Die creativ orientierte münchner agentur „coma hat die Moskau 24 Tour von Russian Standard Vodka ins World Wide Web gebracht.

Die Agentur „coma“ hat die Konzeption, Gestaltung und Umsetzung der Aktionswebsite vorgenommen und ist auch für die Gestaltung der Werbemittel verantwortlich.

Die Campari Deutschland startet nach dem Erfolg im Jahre 2008 dieses Jahr erneut eine Tour unter dem Slogan „MEET THE RUSSIAN STANDARD“ für die Marke „Russian Standard Vodka“, in deren Rahmen 60 Personen 24 erlebnisreiche Stunden in MOSKAU verbringen dürfen!

Zusätzlich zur Aktionswebsite www.moskau-24.de hat „coma“ auch eine Moskau-24-Tour-Seite auf facebook.de angelegt. FACEBOOK-USER können sich nach Anmeldung mit nur einem Klick für diese schöne Reise bewerben.

Quelle: internetworld.de

heinkas Anmerkung: Eine nette Werbeaktion ist das, so finde ich! Moskau ist eine Weltstadt! Moskau ist wunderbar! Moskau ist einfach immer eine Reise wert! Und der Wodka oder Vodka dort, der ist auch große Klasse! ;) Man sollte nur nicht zu viel davon trinken! ;)

Da habe ich doch auch noch etwas, und zwar aus meinem Domain-Portfolio: russenwodka.de, russenwodka.com, zeigmirdenweg.de ;)

KarriereBremse WWW

Nun bestätigt es auch eine aktuelle Studie des Ministeriums für Verbraucherschutz:

- Personalchefs suchen ganz gezielt im World Wide Web nach personenbezogenen Daten und nutzen die Recherche-Ergebnisse bei der Auswahl oder Bewertung ihrer Mitarbeiter!

- Jeder vierte Arbeitgeber – das entspricht immerhin 28 % – lässt sich bei der Personalauswahl von im World Wide Web gefundenen persönlichen Daten beeinflussen und greift auf diese zurück!

Als Quellen dienen dabei Karriereportale wie beispielsweise XING, aber auch soziale Netzwerke wie beispielsweise Facebook oder StudiVZ.

Dabei wird vor allem nach Hinweisen zum jeweiligen Hobby gesucht, nach ganz privaten Fotos, nach allgemeinen Meinungsäußerungen, nach Angaben zur persönlichen Freizeitgestaltung, nach konkreten Aussagen betreffs ausgeübter oder zu erwartender Jobs und anderem.

Man muss daraus zwingend schlussfolgern: Private Daten oder Fotos im INTERNET können bei Job-Bewerbungen (und wohl auch bei Job-Ausübung?) zum Stolperstein werden!

Im schlimmsten Falle können sie schon im Vorfeld bei der Auswahl der Bewerber für ein mögliches Vorstellungsgespräch zur Ablehnung der Bewerbung führen (oder überhaupt zu Schwierigkeiten bei der Job-Ausübung!?).

Diese aktuelle STUDIE wurde vom DIMAP-Institut (Das Institut für Markt- und Politikforschung) erstellt.

Quelle: bild.de

Siehe auch: golem.de

Siehe auch: monstersandcritics.de

Siehe auch: futurezone.orf.at

Siehe auch: die-topnews.de

Siehe auch: ad-hoc-news.de

Siehe auch: chip.de/news

heinkas Anmerkung: Ich persönlich habe überhaupt kein Verständnis dafür, dass personenbezogene Daten gezielt im WWW gesucht werden, um diese dann als Entscheidungshilfe oder gar -grundlage dafür zu nutzen, einen konkreten Bewerber zu bewerten und einzuschätzen, ohne ihn überhaupt einmal gesehen, geschweige denn kennengelernt zu haben. Das kann doch eigentlich nicht sein, dass irgendwelche Fotos oder Aussagen, die mit der eigentlichen Bewerbung so gar nichts zu tun haben, dafür herangezogen werden.

Ich stimme den folgenden Ausführungen 100 %-ig zu:

Hallenser Personal-Wissenschaftler kritisiert Umgang einzelner Firmen mit Daten aus dem Internet.

Siehe auch: mz-web.de

Facebook gegen StudiVZ

Das KÖLNER LANDGERICHT hat im Rechtsstreit Facebook gegen StudiVZ entschieden:

Die Facebook-Klage wird zurückgewiesen und abgelehnt; es liege keine „unlautere Nachahmung“ seitens StudiVZ hinsichtlich der Ähnlichkeit der eigenen Webseite im Vergleich zur Facebook-Webseite vor! Es besteht keine „Herkunftstäuschung“ seitens StudiVZ, da man nicht versuche, den Usern vorzugaukeln, sie befänden sich auf der Konkurrenz-Webseite von Facebook!

Außerdem sei Facebook hierzulande im Start-Jahr des deutschen Netzwerkes StudiVZ, nämlich im November 2005, noch gar nicht bekannt gewesen; einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangte Facebook erst im März 2008 in Deutschland.

Hier mal zum Vergleich die derzeit aktuellen User-Zahlen:

- Facebook: 225 Millionen registrierte Nutzer. Facebook = das weltweit-größte Social Network.

- StudiVZ im Verbund mit SchuelerVZ & MeinVZ: 12,9 Millionen registrierte Nutzer. StudiVZ & Partner = der deutsche Marktführer.

Facebook will weiter gerichtlich gegen studiVZ vorgehen.

Quelle: internetworld.de

Siehe auch: pcgames.de

Siehe auch: winfuture.de/news

Siehe auch: die-topnews.de

Siehe auch: intern.de

Siehe auch: freshzweinull.de

Siehe auch: meedia.de

Siehe auch: big-screen.de

Siehe auch: bild.de

Siehe auch: netzwelt.de

Siehe auch: netzwertig.com

Siehe auch: tripple.net/contator

Siehe auch: golem.de

Siehe auch: basicthinking.de

Facebook gegen StudiVZ

Das Internetnetzwerk „Facebook“ hat vor dem Landgericht Köln Klage gegen seinen deutschen Konkurrenten „StudiVZ“ erhoben.

Vorwurf: StudiVZ soll sich unerlaubt Zugang zum Facebook-Quelltext verschafft haben!

Der Vorsitzende Richter der Wettbewerbskammer des Landgerichts Köln drängte in der Verhandlung auf eine außergerichtliche Einigung. Ein von den Parteien beauftragter Gutachter solle zunächst feststellen, ob tatsächlich Teile des Quellcodes kopiert wurden.

Für den Fall, dass keine Einigung zwischen den Kontrahenten erzielt werden kann, sei mit einem Urteil für Juni 2009 zu rechnen.

DirektLinks: facebook.com, studivz.net

Quelle: urheberrecht.org

Siehe auch: ad-hoc-news.de

Siehe auch: derstandard.at

Siehe auch: welt.de

Siehe auch: gulli.com

Siehe auch: bild.de

heinka: Ein interessanter Rechtsstreit, der hier vorliegt; und ein ganz schön harter Vorwurf wird da seitens Facebook erhoben! Ich werde es verfolgen, was das Gericht hier feststellen und was beim Rechtsstreit herauskommen wird!

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