110-Notruf

Weil sich die Computer-Kriminalität im Anstieg befindet, fordert der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) einen „110-Notruf“ für das World Wide Web! Web-User könnten dann blitzschnell reagieren, wenn sie etwas Verdächtiges im WWW wahrnehmen!

Technisch scheint das überhaupt kein Problem zu sein; es gibt bereits Software-Lösungen, die das ermöglichen. Mit dem Klick auf einen entsprechenden Button in der Symbolleiste könnten aufmerksame User umgehend signalisieren, wenn etwas nicht in Ordnung zu sein scheint.

Darüber hinaus müsste laut BDK ein „virtuelles Polizeipräsidium“ geschaffen werden, das rund um die Uhr mit Beamten aller Bundesländer besetzt ist.

Der BDK-Vorsitzende Klaus Jansen sagte dazu unter anderem:

„Beim Anklicken des Notrufes können die Cybercops sofort die aktuellen Verbindungsdaten abspeichern. Bei täglich 42 Millionen Deutschen im Internet muss die Polizei in Echtzeit erreichbar sein.“

Quelle: rp-online.de

heinkas Anmerkung: Ich finde diese Idee nicht schlecht! Ich glaube, auch das würde dazu beitragen, dass der Kriminalität im WWW wirksam Paroli geboten wird!

Cyber-Cops für´s WWW

Das World Wide Web ist ins VISIER geraten, ins Visier verstärkter Diskussionen, was die Sicherheit im WWW und die allgemeine Sicherheit der WWW-USER betrifft!

heinka: Ich finde es gut, wenn und dass darüber diskutiert wird und man (gemeinsam, also auch international gesehen) nach LÖSUNGEN sucht!

Ein neuer Vorschlag kommt nun von der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) betreffs der Bekämpfung der Internet-Kriminalität.

Ganz konkret wird dabei festgestellt:

„Wir brauchen 2000 CYBER-COPS“, sagte der DPolG-Vorsitzende, Rainer Wendt, der „Berliner Zeitung“.

Das Internet sei der „größte Tatort der Welt“. Deshalb dürfe das weltweite Netz nicht sich selbst überlassen werden!

„Die Polizei muss verstärkt verdachtsunabhängige Streifen im Netz fahren“, forderte der Gewerkschaftsvorsitzende.

Zudem plädierte er für eine bessere Zusammenarbeit.

„Wir brauchen eine zwischen dem Bundeskriminalamt und der Polizei der Länder abgestimmte Gesamtstrategie“, sagte Wendt. Dabei könnten die Länder bestimmte Kriminalitätsfelder übernehmen, so dass es nicht zu doppelten Ermittlungen komme.

heinkas Anmerkung: Eingangs habe ich zur laufenden Diskussion betreffs der SICHERHEIT im WORLD WIDE WEB ja schon ein paar Worte geschrieben.

Ich denke, man kommt daran nicht vorbei, hier neue Schritte zu suchen, zu finden und zu gehen! Vor allem auch im Interesse der vielen USER, die ohne das WWW nicht mehr sein wollen und können! ;)

Ganz besonders wichtig scheint mir dabei zu sein, dass man neben der landesinternen Absprache und einer gemeinsam abgestimmten Vorgehensweise gegen die vielen unterschiedlichen Facetten der WWW-Kriminalität auch eine vernünftige, hilfreiche und wirkungsvolle INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT erreicht und hinbekommt!

Denn das WWW macht an einer Landesgrenze nicht halt! Es kennt diese nämlich nicht! ;)

Quelle: welt.de

Siehe auch: shortnews.de

Siehe auch: macwelt.de

Siehe auch: mdr.de

Hier noch ein kurzes VIDEO zu diesem Thema:

Na, das passt doch!!

Die folgende Meldung habe ich gerade gefunden und möchte sie unbedingt mal hierüber bekannt machen, denn sie passt wie die berühmte „Faust auf´s Auge“ zu meinem Vorgänger-Beitrag!

Und hier die Meldung in etwas verkürzter Form:

Tausende WWW-User in RHEIN-BERG erhielten in den vergangenen Tagen E-MAILS von einer FIRMA, die sich „PAYPAL“ nennt!

Der Empfänger wird durch diese elektronische Post aufgefordert, sich ein neues PASSWORT für PayPal geben zu lassen, weil es mit den alten KontoDaten sicherheitstechnische PROBLEME gegeben habe!

Weiterhin waren vom ABSENDER „update@pay.pal.de“ zwei LINKS in diese E-Mails eingefügt worden. Diese LINKS führten zu einer verblüffend ähnlichen KOPIE der InternetEingabeMaske der wirklichen Firma „PayPal“, deren Service von vielen WWW-Usern gerne genutzt wird.

Gibt der angemailte Empfänger PASSWORT und PayPal-KONTO preis, so ist er in die BETRÜGER-FALLE getappt und der Weg zu den eigenen BETRÜGER-KONTEN ist unbeabsichtigt für diese Kriminellen geebnet worden!

Mit den auf diese Weise erlangten ZugangsDaten veranlassen die hinter dieser linken Masche Stehenden Überweisungen auf ihre eigenen Konten, kaufen Ware ein oder ersteigern Produkte bei InternetAuktionen. Alles wird dann von den Konten der GESCHÄDIGTEN bezahlt!

So richtig räumen die Kriminellen dann ab, wenn sie zusätzlich zu PayPal einen Zugang zum Ebay-Konto des OPFERS erhalten: Denn, dann bestellen sie Ware, bezahlen von einem ergaunerten PayPal-Konto und lassen sich die bestellten Waren an PackStationen der Post AG schicken. Diese PackStationen werden wiederum von ahnungslosen StrohMännern gemietet.

Schäden in Höhe von mehreren tausend Euro kommen dabei im Einzelfall schnell zusammen.

Bekommt man ähnlich-verdächtige E-Mails zugesandt, bei denen sich der ABSENDER als die Firma PAYPAL ausgibt, dann sollte man diese zur Überprüfung und Information – ohne vorher irgendwelche Links angeklickt zu haben – an die folgende Adresse weitersenden: www.spoof@paypal.de.

Quelle: rhein-berg-online.ksta.de

Watch your web

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner und Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gaben heute in Berlin den Startschuss für die Jugendkampagne watch your web!

Mit dieser Kampagne sollen Jugendliche auf mögliche Gefahren im World Wide Web aufmerksam gemacht und hingewiesen werden. Außerdem soll damit der kreative und gleichzeitig kritische Umgang junger Menschen mit Internet, Multimedia und mobilen Medien gefördert werden. Vor allem die Sensibilisierung hinsichtlich eines verantwortungsvollen Umgangs mit persönlichen Daten steht dabei im Mittelpunkt aller Bemühungen. Es gibt praktische Tipps, wie man die Datensicherheit selbst aktiv erhöhen kann.

WATCH YOUR WEB“ – das ist die erste bundesweite Kampagne zur Förderung eines verantwortungsvollen Umgangs mit seinen persönlichen Daten im WWW.

Auf dieser Website befindet sich ein „WEBTEST„, mit dem man ausprobieren und testen kann, inwieweit man schon sicher surfen kann. Bei auftretenden Problemen oder Fragen kann man sich an Partner dieser Kampagne, nämlich die „HILFE VOR ORT“ wenden.

VIER FILMSPOTS sollen die Kernbotschaften der Jugendkampagne vermitteln:

  • Das Internet vergisst nichts!
  • Was einmal im Internet steht, kann sich schnell verbreiten!
  • Virtuelles ist real!
  • Im Internet ist man nicht immer ungestört!

Vermittelt werden soll, dass im Internet nichts privat bleibt – es bekommt schnell Beine. „Wer im Internet jemandem ein Geheimnis anvertraut, kann es gleich ans Schwarze Brett der Schule hängen“, sagte Ministerin Aigner. Dies gilt auch für diffamierende Bilder oder Äußerungen über andere bis hin zu Cyber Mobbing.

Als Regisseur der einminütigen Filme konnte der mehrfach preisgekrönte Regisseur Robert Thalheim gewonnen werden.

DirektLink: www.watchyourweb.de

Quelle: pressrelations.de

Siehe auch: focus.de

Siehe auch: bild.de

Siehe auch: news-adhoc.com

Siehe auch: pr-inside.com

Siehe auch: big-screen.de

Siehe auch: netzwelt.de

Siehe auch: jetzt.sueddeutsche.de

Siehe auch: info-sozial.de

heinkas Anmerkung: Diese Kampagne, die finde ich auf jeden Fall begrüßenswert! Und jedem, der sich ins World Wide Web begibt, dem sollte es klar sein, auch das WWW hat seine „zwei Seiten“! Und wer das nicht glaubt, der kommt mit Sicherheit irgendwann mal selbst zu dieser Erkenntnis!

finjan.com

Im unendlich weiten World Wide Web kann man sehr nützliche und hilfreiche Websites zu fast jeglichem Thema finden! Es gibt zahlreiche und wertvolle Informationen, meistens sogar kostenlos!

Aber, das Internet hat auch seine Kehrseite: Es wird darüber beispielsweise auch Schadsoftware verbreitet oder es wird versucht, anderweitig kriminell tätig zu werden.

Wer es genau wissen möchte, ob er zu einer Website Vertrauen haben kann, der kann vorab Internetadressen auf Seriösität und Vertrauenswürdigkeit durchchecken lassen! Der Sicherheitsanbieter Finjan bietet dafür einen kostenlosen Onlineservice an, der URLs auf riskante Inhalte prüft. Mit Hilfe dieses Tools kann man es ausschließen, dass man sich über solch einen Weg schädliche Software auf seinen Rechner holt!

Hierfür ist die zu prüfende Internetadresse auf www.finjan.com ins Formular unter „Security Center“ und „URL Analysis“ einzugeben und anschließend auf „Analyze“ zu klicken.

Relativ schnell und sicher wird nun die betreffende Webseite untersucht. Sie wird dabei auf mögliche Sicherheitslücken oder potenziell gefährlichen Inhalte oder Skripte geprüft. Schon nach wenigen Sekunden liegt dann das Ergebnis vor. Befindet sich alles im grünen Bereich, so kann man der betreffenden Website bedenkenlos einen Besuch abstatten.

Quelle: newsticker.sueddeutsche.de

heinka: Ich hab´s getestet; es macht sich wirklich gut! Ich kann es nur empfehlen!

Switch für alle Fälle vorbereitet

Sicherheitsexperten warnen: Neue Aktivitäten durch die schädliche Conficker-Software werden zum 01.04.2009 weltweit erwartet, was leider kein April-Scherz ist!

Conficker – auch bekannt unter Namen wie Downad, Downadup und Kido – ist ein so genannter Computer-Wurm, der sich unbemerkt auf Windows-Computern einnistet. Sein Ziel besteht dabei darin, Verbindung mit Websites aufzunehmen, um von dort den Computer mit schädlicher Software zu infizieren. Schätzungen gehen davon aus, dass weltweit bereits über eine Million Rechner vom Conficker-Wurm befallen sind!

Deshalb trifft auch die Internet-Domain-Registrierungsstelle Switch konkrete Vorbereitungen zum Schutz vor derartigen Web-Attacken!

Ein Notfallteam ist bei Switch im Einsatz, das die Entwicklung beobachtet und laufend analysiert. Man befindet sich in ständigem Kontakt mit anderen Registrierungsstellen, um so eine weitere Verbreitung des Computer-Schädlings zu erschweren. Die Internet-User, die zum Switch-Kundenkreis gehören, werden per E-Mail über wichtige Vorgänge informiert.

Quelle: 20min.ch

So ist das mit der Sicherheit

heinka: Scheinbar kommt es „in den besten Familien vor“!? Die folgende Meldung bewirkt schon eine gewisse Heiterkeit! :) Irgendwie ist das hier Geschilderte ein gelungenes Beispiel für die sprichwörtliche „Ironie des Schicksals“:

Der Bundesinnenminister, Wolfgang Schäuble, hat unbeabsichtigt und ohne sein Wissen kurzzeitig auf seiner Webseite für den „Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung“ geworben.

Von Dienstag zu Mittwoch war es jemandem gelungen, unberechtigt auf die Seite des Bundesinnenministers zu kommen und diese zu „knacken“. Eine Sicherheitslücke in der Software Typo3, mit der Inhalte von Websites verwaltet werden, „gewährte“ dem Hacker diesen Zutritt.

Dieser fügte einen unübersehbaren Link zu besagtem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung ein, in dem sich Datenschützer zusammengetan haben, um gegen die von Schäuble befürwortete „Vorratsdatenspeicherung“ zu opponieren.

Werner Hülsmann vom Arbeitskreis distanzierte sich von der Attacke, obgleich die Aufmerksamkeit für sein Anliegen hilfreich war. ;)

Quelle: sueddeutsche.de

Siehe auch: spiegel.de

Siehe auch: chip.de

Siehe auch: stern.de

Siehe auch: focus.de

Siehe auch: derstandard.at

Siehe auch: eisy.eu

Siehe auch: golem.de

Siehe auch: basicthinking.de

Siehe auch: die-newsblogger.de

Siehe auch: ichblogdich.de

Siehe auch: blog.netplanet.org

Siehe auch: die-topnews.de