Wieder mal endete Mobbing im World Wide Web auf ganz tragische Art und Weise! Hier die konkrete Meldung:
Ein 15-jähriges Mädchen aus England hat sich in der vergangenen Woche vermutlich maßgeblich wegen Web-Mobbings das Leben genommen; sie sprang von einer Brücke in den Tod.
Sie fühlte sich mehrfach gemobbt, in WWW-Netzwerken und in “Freundschafts-Gruppen” wie Facebook, Bebo und MySpace sowie in der Schule. Diesen Druck hat sie auf die Dauer nicht ausgehalten. Ihr Selbstvertrauen und ihr Selbstbewusstsein haben dabei schweren Schaden genommen.
Es sei hier noch angemerkt: Ende August 2009 wurde erstmals in Großbritannien ein Teenager wegen Web-Mobbings zu einer Haftstrafe verurteilt. Auf “Heinkas DNs & DN-News” gibt es zu dieser Sache einen Beitrag.
Quelle: zeit.de/newsticker
Siehe auch: shortnews.de
Siehe auch: netplosiv.org
Siehe auch: taz.de
heinkas Anmerkung: Ich kann mir das sehr gut vorstellen und es nachempfinden, was hier geschildert worden ist!
Gerade ein Teenager in diesem Alter, der selbst noch auf der Suche nach sich selbst und dem Leben als solches ist, ist ganz besonders gefährdet, wenn er fortlaufend und immer wieder Anfeindungen, Beleidigungen, Spott, Häme und Beschimpfungen erleiden muss!
Da hilft dann irgendwann sogar kein elterlicher, familiärer oder verwandtschaftlicher Trost und Rat mehr, wenn ein Teenager bei Gleichaltrigen scheinbar überhaupt nicht landet, zurückgewiesen, erniedrigt, ausgelacht und nicht ernst genommen wird!
Mobbing geht ja selbst an charakterlich gefestigten Erwachsenen nicht ohne negative Spuren vorbei und kann auch diese zum Äußersten treiben!
Wie man als betroffene Eltern und Angehörige solch ein tragisches Ereignis je verarbeiten kann oder soll, ich weiß darauf keine Antwort…



















